Karibik (Windward Islands 2)
(10.05 – 18.07.2007)
Mit einer Übernachtung in St. Lucia segeln wir direkt nach Martinique, wo wir in Le Marin den Anker schmeissen. Hier treffen wir auf Zangano, das Schiff auf dem die weltbesten Pizzas gebacken werden. Da wir Zangano zuletzt im Januar 2006 auf den Kanaren gesehen haben gibt es viel zu erzählen. Jedes mal wenn wir Zangano irgendwo getroffen haben, gab es am Samstag Pizza fruit de Mer, und bei jedem Abschied hiess es “à Samedi prochain“ in diesem Fall hat der Samedi prochain 1 ½ Jahre auf sich warten lassen, wir sind total auf Entzug. François war neulich in der Schweiz, so kommen wir in den Genuss eines Monte sur Rolle, den sie extra für unser Zusammentreffen aufgespart haben. Au Backe ist das Geil.

Wir vergnügen uns am Monte sur Rollen während Francine in der Küche rumwuschelt. Ein Blick in die Küche kann nie schaden „ gugus Francine, klappt auch alles mit den Pizzas?“

Scheint alles in Ordnung zu sein, mal abgesehen davon, dass Francine fast drauf geht in der Küche. Bei einer Aussentemperatur von 32 Grad im Schatten, und einem Backofen der auf Hochtouren läuft, kann es ganz schön warm werden im Schiff. Dazu kommt noch, dass der Backofen längere Zeit auf Hochtouren läuft, weil nur jedes Mal zwei Pizzas in den Ofen passen und jeder von uns mindesten anderthalb verdrückt, es ist uns immer noch ein Rätsel warum Francine das für uns macht. Wir geniessen die Gesellschaft, die Pizzas und den Wein so ausgiebig, dass wir zur abendlichen Apero Zeit immer noch auf Zangano rumhängen. Wie wir dann endlich nach Hause gehen ist das 3 Liter Tetra-Pack Rose ziemlich leer und wir ziemlich voll. Zum Glück ist morgen Sonntag, da können wir sowieso nichts erledigen.
Am Montag aber geht es dann los, mit unserer Einkaufsliste bewaffnet klappern wir einen Schiffsausrüster nach dem anderen ab, ein grosser Teil der Liste kann abgehackt werden. Im gleichen Verhältnis wie wir Sachen von unserer Einkaufsliste abhacken, können wir auch unsere Träume wie zum Beispiel den einer neuen Kamera abhaken, unsere Visa Karte ist so schon überfordert. Wieder mal heisst es auf Teile warten, macht aber nichts, wir wollten sowieso noch etwas um Martinique rumsegeln.
Wir segeln Richtung Norden vorbei am Rocher de Diamont.

Martinique ist seit der Kolonialzeit Französisch, abgesehen von kleinen Unterbrüchen in denen die Briten auch ein bisschen mitmischen wollten. Ein schlaues Kerlchen hatte entdeckt, dass im Süden der Insel ungefähr da wo die Briten ein Kriegsschiff stationieren wollten wenn sie eines gehabt hätten, der Rocher de Diamont liegt. So wurde der Fels für einige Zeit zum Kriegsschiff der Briten. Man kann sich gut vorstellen, dass es nicht ganz einfach gewesen sein muss den Fels mit Kanonen auszurüsten und genug Wasser und sonstige Versorgung für eine ganze Mannschaft auf den Fels zu bringen. Jedenfalls hatten sie Erfolg und der Rocher de Diamont wurde für etwa 18 Monate zur unangenehmen Überraschung für unerwartete Schiffe. Mensch Leute könnt ihr euch das Vorstellen 18 Monate auf so einem Fels stationiert zu sein, die Jungs hatten sich ihren Aufenthalt in der Karibik sicherlich etwas anders vorgestellt.
Grande Anse d' Arlet, ist ein malerisches Fischerdorf mit einem weissen Sandstrand.

War mal ein Fischerdorf, davon soll aber nicht mehr viel zu sehen sein, vorallem die Nordecke soll mit seinen bunten Sonnenschirmen einen Riviera Touch haben, so jedenfalls steht es in unserem Segelführer. Auf sowas haben wir keine Lust, darum legen wir uns in den südlichen Teil der Bucht, wo wir wieder mal Natur pur haben, “Ufff...“, nach le Marin die reinste Wohltat wieder in einer ruhigen Bucht zu liegen. In le Marin wo bei unserer ersten Reise sozusagen überhaupt nichts los war, herrscht jetzt eine Geschäftigkeit die ein Wespennest vor Neid erblassen lassen würden. Die Wespen sind die Yachtis, und alle die irgendwas für Boote anzubieten haben, was auch unzählige Restaurants und Supermarche beinhaltet, das Nest ist die Marina und der Ankerplatz.
Wir geniessen ein paar ruhige Tagen in der Anse d'Arlet, dann geht es weiter nach Anse Mitan, nicht mehr ganz so ruhig aber nichts im Vergleich zu le Marin. Hier bekommt Rolf ein Mail von einem Befreundeten Segler, der jetzt eine Adresse in Florida hat. Rolf soll für ihn ein Interface für seinen Autopiloten basteln, dafür haben wir bereits einen Spibaum kassiert, das Interface ist aber alles andere als fertig. Was heisst das für Rolf “ad Seck“ heisst das. Nach drei Tagen löten und programmieren sieht unser Kartentisch so aus

und Rolf sieht so aus

Nicht auszudenken wie beides aussehen würde, hätte Rolf da nicht noch einen Ex-Arbeitskollegen der ihm via Mail tüchtig unter die Arme greift. Nach Beendigung der Arbeit, Kartentisch aufräumen, Rasieren und einer kleinen Justierung in Rolfis Fokus, geht es weiter nach Fort de France. Da wollen wir schauen ob wir noch ein paar Punkte unserer Einkaufsliste abhaken können. Da wären noch ein paar Sachen die wir in einem “do it your self“ besorgen müssen. Da es sowas in der Stadt nicht mehr gibt, müssen wir in ein nahe gelegenes Industrie Zentrum. Die beiden beschliessen die Stecke mit ihren Fahrrädern zurück zu legen, keine besonders gute Idee, als Radfahrer kommt man sich hier vor wie ein verirrtes Insekt dessen unausweichliches Schicksal es sein wird, gegen eine Windschutzscheibe zu klatschten um dort vom Scheibenwischer gewissenhaft entfernt zu werden. Einer von Rolf's Brasilianischen Flipp Flopp ist diesem psychischen Stress nicht gewachsen und nimmt sich gleich das Leben, was für uns bedeutet, dass wir so eine monströse Kreuzung mit Ober-Hinter-Drumherum-Unter-Vor- Drunter- und Drüber- oder was weiss ich nicht noch alles für Führungen, überqueren müssen, na vielleicht war's gar keine Kreuzung sondern einfach ein völlig ausgeflipper Kreisel. Jedenfalls müssen wir nochmals da durch um auf der anderen Seite in dem Sportgeschäft aus dem wir gerade kommen neue Flipp-Flopps zu kaufen
Völlig geschafft zurück auf dem Boot findet man aber auch da keine Ruhe, alle viertel Stunde geht hier eine Fähre die Wellen macht, dass dem Ankerlieger so ziemlich alles um die Ohren fliegt. Nach zwei Tagen haben wir herausgefunden, dass alles was mit Yachten zu tun hat in le Marin statt findet, hier wird vorallem die Grossschifffahrt bedient. Vielleicht doch ne Nummer zu gross für uns.

Mit dieser Erkenntnisse wundert es einem nicht mehr, dass kaum noch Yachten in Fort de France liegen. Auch wir haben das liegen hier satt und überqueren die Bucht um den Anker in Anse a l'Ane zu schmeissen.
Von da aus geht es zurück an die Südküste der Insel, allerdings können wir uns noch nicht dazu überwinden gleich wieder nach le Marin zu segeln, wir bleiben noch ein paar Tage draussen in Ste. Anne. Zurück in le Marin, Teile abholen, Grosseinkauf und Sonnenschutz von Genua flicken der sich beim endlosen aufkreuzen vom Rocher du Diamont nach Ste. Anne zerlegt hat.

Wir mieten zusammen mit Zangano ein Auto und schauen uns die Insel an. Da kommt man natürlich nicht am Mt Pelée vorbei.

Dieser Vulkan hatte seinen letzten grossen Ausbruch am 8. Mai 1902, wobei St. Pierre das am westlichen Fuss liegt, vollständig zerstört wurde. Von den 30 000 Menschen die damals in der Stadt lebten, haben nur zwei überlebt, Leon Leandre ein Schuster der sich gerade in seinem Keller befand und der berühmte Cyparis, eingesperrt in einer Steinzelle wegen Mord. Die Stadt wurde nicht evakuiert obwohl der Vulkan schon Wochen vorher Warnungen gegeben hat, der damalige Gouverneur Mouttet, der noch kein Jahr im Amt war, war der Herausforderung, die damals wichtigste Stadt Martinique's zu evakuieren nicht gewachsen und stellte sich somit lieber auf die Seite der Pflanzer und Business Leader die bei einer Evakuierung finanzielle Verluste gehabt hätten. Eine Evakuierung hätte auch die bevorstehenden Wahlen beeinflusst in denen schwarze Wähler zum ersten mal eine Änderung ihres Standes forderten. Es wurde ein Komitee gegründet, dieses beschloss in der Tageszeitung zu veröffentlichen, dass absolut keine Gefahr bestehe. Tsja !!!!!!
Mittlerweile hat die Hurrikan Saison begonnen, ein Durchschnitts Hurrikan gibt täglich Energie frei die 600 Terawatt gleichkommt, was etwa das zweihundertfache ist, was weltweit generiert wird. Da wir keine Lust haben mit soviel Energie an einem Haufen Bekanntschaft zu machen verziehen wir uns langsam Richtung Süden. Aber nur langsam im Moment ist ja noch kein Hurrikan angesagt. Via St. Lucia geht es nach Bequia wo wir wieder auf das Schiff stossen auf dem Rolf schon einmal gearbeitet hat, es gibt immer noch Arbeit und Rolf hat etwa eine Woche zu tun, was wieder etwas Geld bringt. Bevor wir die Insel verlassen, müssen wir aber unbedingt noch Kokosnüsse in der Hope Bay holen, was wieder mal einen eher schweisstreibenden Fussmarsch bedeutet. Wir schwitzen gerade im steilsten Stück vor uns hin, da hält ein Auto neben uns „going to Hope Bay?“ „Yes“ da er sowieso da hin fährt, nimmt er uns ein Stück mit. Wir steigen auf die Ladefläche und Rolf quasselt mit dem Fahrer.

In Abwesenheit der Besitzer, was bis auf zwei Wochen das ganze Jahr bedeutet, schaut der Mann zu einem Anwesen das über der Hope Bay liegt, er fragt uns ob wir das Anwesen sehen wollen, natürlich wollen wir. Es ist einfach nur Traumhaft, hier könnte man sogar Freude am Geschirrwaschen bekommen,

nicht etwa weil die Spüle besonders sympathisch ist, nein weil das was man sieht, sofern man seinen Blick vom dreckigen Geschirr abwenden kann, so aussieht

Nicht schlecht gell, und das alles ohne Verglasung, die Küche hat nur drei Wände, zum Meer hin ist sie offen, so gelangt man von der Spüle ohne Hindernis direkt auf die grosse Teerasse.
Nun wollen wir aber doch noch ein paar Kokosnüsse holen. Auf dem Weg runter an die Bucht begegnen wir einer Schildkröte, wir bewundern sie, sie bewundert uns.

Während wir uns gegenseitig bewundern nähert sich ein Mann der von der Bucht kommt. Er erzählt uns, dass er in der Hope Bay lebt und Künstler ist, nur diese Einsamkeit habe ihn einen Künstler werden lassen. Im laufe des Gesprächs stellt sich heraus, dass wir diesen Mann schon vor 15 Jahren hier gesehen haben, damals hat er aus Palmenblättern Taschen, Lampenschirme und Hüte hergestellt, lebte unter freiem Himmel und machte eher den Eindruck eines Verwahrlosten. Mittlerweile lebt er in dem verlassenen Haus zwischen den Palmen und ist zum Künstler mutiert. Stolz erzählt er uns, auf welche Inseln er seine Werke schon verkauft hat, nur hier in Bequia könne er nichts verkaufen, seine Kunst sei hier eben nicht gefragt. Am Strand treffen wir dann auch auf eins seiner Kunstwerke.

Der Künstler scheint ausschliesslich mit angeschwemmtem Material zu arbeiten, die blaue Plastik- Kaffeetasse die Überreste eines Flipp Flopps und ein Schnuller im “Einklang“ mit angeschwemmtem Holz, ja warum soll das keine Kunst sein.
So jetzt aber ran an die Kokosnüsse, ist nämlich noch ein Stück Arbeit, bis diese vom Bast befreit sind. Rolf arbeitet wie immer mit der Machete, Erni wie immer mit Steinen, voll konzentriert schlägt Erni zu, plötzlich bemerkt sie einen Schatten neben sich, „Huch“ ein schwarzer Stier mit einem Sack so gross wie ne mittlere Damenhandtasche.

Während der Stier überlegt, was die Tante da gerade wohl macht, überlegt die Tante ob sie wohl heute wieder mal das rote T-Shirt an hat. Es kommt ihr einfach nicht in den Sinn, da währe die Möglichkeit das nachzuprüfen, dazu müsste sie aber den Stier kurzfristig aus den Augen lassen, will sie aber nicht bevor sie nicht weiss was das Tier im Schilde führt. So glotzen sich die beiden an, bis es dem Stier zu blöd wird. Er trottet davon und Erni sucht auf zittrigen Knien Schutz in Rolf's nähe.“Ha-a-ast du da-das ge-ge-sehn,d-di-dieser schw-schwarze Stier da!“ „Ja und?“ meint Rolf mit breitem Grinsen, macht ihm immer Spass, wenn Erni schiss hat. Auf dem Heimweg kommen wir am Polizeiposten vorbei, wir machen vorsichtshalber einen riesen Bogen um die Kampfziege, die das Gebäude bewacht.

Wir segeln um die Südwestspitze von Bequia nach Petit Nevis.

Hier befinden sich noch Einrichtungen in denen Walfett ausgelassen wird. Bequia hat eine lange Walfänger Tradition, Heute noch haben die Bequianer das Recht vier Wale im Jahr zu fangen, allerdings gibt es nicht mehr viele die dieses Geschick haben, ein wagemutiger Kampf in einem offenen Segelboot. Da die Wale nur mit diesen offenen Segelbooten gejagt werden, kommt es oft vor, dass sie gar keinen fangen, fangen sie aber was, schleppen sie das Tier nach Petit Nevis wo es geschlachtet wird.
Nach ein paar weiteren Tagen geht es in die Friendship Bay, hier aber hat es derart Schwell, dass wir es nur eine Nacht aushalten. Weiter geht es nach Union (Frigate Island) eine unserer Lieblingsbuchten, hier kommen wieder mal die Surfbretter raus.

Rolf träumt gerade, dass er von drei hübschen schwarzen Girl's in knappen Bikinis, also genau gesagt waren das String's, wach geküsst wird. Tatsache ist aber, dass wir von drei schwarz bekleideten, bewaffneten, Schwarzen geweckt werden. An unserer Seite hat ein Boot fest gemacht wo noch mehr solche Typen drauf sind, zwei rufen und hämmern gegen den noch verschlossenen Niedergang, während der dritte die beiden mit einem Maschinengewehr deckt „Hä...Wa..wa..was ist denn jetzt los?“ Rolf und Erni stolpern herum und suchen irgend was zum anziehen, währenddessen einer der Typen durch das Plexiglas des Niedergangs guckt, nachdem wir uns dann noch den gröbsten Pflotsch aus den Augen gerieben haben erkennen wir, dass wir es mit der Coast-guard zu tun haben. Rolf öffnet den Niedergang und schon steigt einer die Treppe runter und meint „ Coast-guard we search your boat now!“ Oh.. das ist ja schon mal ganz schön informativ, aber leider ziemlich beschissen, die Jungs werden jetzt unser Boot in Einzelteile zerlegen und das müssen wir mitansehen ohne auch nur an einem Kaffee gerochen zu haben. In schwarzen Strassenschuhen kommen die Typen die Treppe runter, „take off your shoes!!!!“ man kann nicht sagen, dass Erni diese vier Worte Flötet, so kommt es dann in gleichem Ton zurück „No we don't“ Ach so....ähh.. ne... nicht? In Anbetracht der Grösse dieser beiden Kleiderschränke, gibt Erni klein bei. „Wir lassen einfach alle Luken geschlossen, in ihren schwarzen dicken Klamotten werden die ganz schön ins schwitzten kommen.“ Kommen sie auch, obwohl es erst 7 Uhr Morgens ist, aber anstatt die Durchsuchung aufzugeben, machen sie einfach die Luken auf. Frech nicht? Trotzdem schwitzen sie wie die Schweine, was sie aber nicht daran hindert in den hintersten Ecken zu wühlen. Bei der Coast-guard scheint es wie bei der Polizei zu sein, einer ist nett der andere ist ein Arsch, natürlich ist der Arsch der Chef. Der Arsch ist in diesem Fall auch noch der Dicke der sich besonders für die Stauräume interessiert in denen wir unsere Fressalien lagern. Diese sind Rand voll da wir gerade von Martinique kommen. Rolf macht erst mal einen Kaffee, die beiden setzen sich ins Cockpit und versuchen so den Nebel im Hirn aufzulösen, was ihnen scheinbar auch gelingt. Scheint sie haben sich damit abgefunden, schon lachen sie wieder und klopfen Sprüche. Erni zuckt nur noch ganz leicht zusammen als der Dicke eine Verkleidung abschrauben will, die aber nur gelöst werden kann wenn man zuerst den halben Innenausbau demontiert. Rolf zeigt sich ab jetzt kooperativ und gibt ihm auch noch einen Schraubenzieher, was zur Folge hat, dass der Dicke dann noch lustlos ein bisschen mit dem Schraubenzieher hantiert, sein vorhaben dann aber aufgibt. Nach einer Stunde ist der Spuk vorbei, alles in allem war das Ganze nicht so schlimm, die Jungs waren anständig und haben versucht alles wieder einzuräumen was sie ausgeräumt hatten, ja tun halt auch nur ihre Pflicht, warum der Dicke allerdings einen vakuumierten Kaffee aufgeschnitten hat, ist uns nicht ganz klar, aber ja, ist doch logisch die waren auf Drogen aus.
Jetzt erst mal Frühstück und dann gilt es den ganzen Plunder der überall noch herumliegt zu vertrauen. Der Gute Vorsatz der Coast-guard ist nämlich kläglich gescheitert, kein Wunder unsere Stauräume sind derart voll, dass selbst wir, wenn wir irgendwo irgendwas rausnehmen, den Rest nicht mehr reinkriegen, obwohl doch etwas weniger drin ist nachher, wie sollen dann das nicht Eingeweihte schaffen. Also den ganzen Plunder und das Surfmaterial verstauen und dann ab Richtung Carriacou. In Carriacou wollen wir vorerst mal bleiben, denn wir haben uns entschlossen unsere noch anstehenden Arbeiten dort zu erledigen. Zum ersten weil wir uns auf dieser Insel schon richtig heimisch fühlen und zweitens weil da Dominique mit seiner schwimmenden Werkstatt ist. Hier haben wir auch die Möglichkeit uns bei einem Hurrikan geringerer Stärke in die Mangroven zu verziehen, sollte etwas grösseres kommen, werden wir so schnell wie möglich Richtung Venezuela abhauen.